Newsletter VI von Azize Tank

In diesem Jahr finden wieder Bundestagswahlen statt und DIE LINKE. hat bereits einen Programmentwurf vorgelegt, von dem Sie sich hier selbst einen Eindruck machen können. Nur mit einer starken LINKEN kann es einen wirklichen Politikwechsel hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit geben!

- Die Agenda 2010 und das Hartz IV-System haben Millionen Menschen in den Niedriglohn gestoßen und zur Armut und Bevormundung verurteilt. Hartz IV und der Niedriglohnbereich müssen daher abgeschafft, und eine sanktionsfreie Mindestsicherung von 1.050 Euro eingeführt werden.

- Die Löhne von Männern und Frauen müssen gleichermaßen für ein gutes Leben und für eine gute Rente reichen. Um die Lohndiskriminierung von Frauen zu überwinden, braucht es einen grundlegenden Kurswechsel in der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Wirtschaftspolitik. Ein verbindliches Entgeltgleichheitsgesetz und Lohnmessungsinstrumente sind wichtige Schritte in die richtige Richtung.
- Der Anteil von Beschäftigten mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst muss deutlich erhöht werden.

Als Sprecherin für Soziale Menschenrechte meiner Fraktion bin ich natürlich erfreut über die Tatsache, dass auch die Sozialen Menschenrechte ihren Platz im Entwurf des Wahlprogramms gefunden haben.

Bundespresseamtsfahrt für Senioren am 16. März 2017

Am 16. März 2017 fand eine Bundespresseamtsfahrt nach Potsdam zur Gedenkstätte Potsdamer Abkommen im Schloss Cecilienhof. Im Anschluss an ein Mittagessen stand der Besuch des Hauses der Wannseekonferenz und ein interessanter Vortrag zu Arbeit und Geschichte der Gewerkschaften im Bildungs- und Begegnungszentrum von ver.di auf dem Programm.

Azize Tank und der Frauensalon feiern den Internationalen Frauentag in ihrem Wahlkreisbüro

Wie in jedem Jahr wurde auch 2017 der Internationale Frauentag mit einer Veranstaltung im Wahlkreisbüro von Azize Tank gebührend gefeiert. Der Abend mit buntem Programm fand im Rahmen des Berliner Frauenmärzes statt.

In ihrer Begrüßung ging Azize Tank insbesondere auf die Themen Altersarmut, ungleiche Löhne und prekäre Beschäftigungsbedingungen ein. Auch in vielen anderen Bereichen sind Frauen nach wie vor deutlich schlechter gestellt. Vor allem der Anteil von Frauen in Führungspositionen sei stark unterrepräsentiert. Bisherige Erfolge müssten ausgebaut und die Arbeit der großen feministischen Pionierinnen wie Clara Zetkin und Rosa Luxemburg weitergeführt werden. Gleichberechtigung sei noch immer keine Selbstverständlichkeit in der Gesellschaft, sondern ein Zustand, den wir uns täglich neu erkämpfen müssten.

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Im Anschluss hielt die Landesvorsitzende der Berliner Linken, Katina Schubert, ein Grußwort. Sie betonte die Wichtigkeit des Feminismus für eine zeitgemäße Interpretation von Karl Marx. Zudem hob sie hervor, dass es vor allem ein Verdienst der Linken sei, dass die bisweilen eher ostdeutsche Tradition des Frauentags auch Eingang in die Kultur der ehemals westlichen Bundesländer findet.

Besuchergruppe von Azize Tank im Bundestag

Am Donnerstag, den 23. Februar, war wieder eine Besuchergruppe, im Rahmen einer Bundespresseamtsfahrt, zu Besuch im Bundestag. Neben verschiedenen Bürger_innen und Vereinen aus Tempelhof-Schöneberg waren auch viele Geflüchtete dabei, die ein sehr großes Interesse am politischen System der BRD gezeigt haben. Vor dem Bundestagsbesuch gab es eine spannende Führung am Mahnmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma. Im Anschluss an das Gespräch und viele Fotos mit der Bundestagsabgeordneten Azize Tank auf der Fraktionsebene, hatte die Gruppe die Gelegenheit die Dachterrasse und die Kuppel des Reichstagsgebäudes zu besichtigen. Um die vielen offenen Fragen noch zu beantworten, hatte sich Azize Tank spontan dazu entschlossen, die Gruppe zum Mittagessen zu begleiten.